Die Entscheidung für ein deutsches "FactCheck" fiel während der US- Präsidenschaftswahlen im Herbst 2004. Ein Fernsehbericht stellte die Arbeit von Factcheck.org vor und spontan waren wir uns einig, daß auch für Deutschland ein solches Angebot ebenso wichtig wie nützlich sein würde.
Damit war der Grundstein gelegt für FactCheck Deutschland. Begünstigt durch die generelle Glaubwürdigkeitskrise in der Politik, die Skandale um Parteispenden und Nebeneinkünfte von Abgeordneten sowie durch die überall im politischen Alltagsgeschäft zu beobachtende Desinformation verdichtete sich die Vision von FactCheck Deutschland.
FactCheck ist ein Service für Wahlbürger - auch für solche, die es noch werden wollen. Gerade zu Wahlkampfzeiten nehmen es die politischen Akteure mit der Wahrheit nicht immer so genau. Überzeugungskraft wiegt da mehr als die Fakten, die um des Sieges oder Selbsterhalts willen verdreht, verbogen, aus dem Zusammenhang gerissen, ausgelassen oder verschleiert werden.
Diesen inzwischen weit verbreiteten Desinformations-Strategien will das Team von FactCheck Deutschland mit überprüfbaren Fakten entgegen treten. Mit dem Ziel, für alle Bürger ein höchstmögliches Maß an Transparenz hinsichtlich der deutschen Politik und ihrer Vertreter herzustellen. Das Team um FactCheck Deutschland versteht sich als eine Art Verbraucher-Anwalt für (Wahl-) Bürger, die sich ihre Meinung ohne parteipolitischen Filter bilden wollen.
Das Team von FactCheck Deutschland nimmt die Aussagen der wichtigsten Akteure im Wahlkampf unter die Lupe, verfolgt ihre öffentlichen Auftritte in Talkshows und Interviews, durchforstet die Internetseiten der wichtigsten Kandidaten und ihre Pressemitteilungen sowie vieles andere mehr.
FactCheck Deutschland ist politisch unabhängig, parteipolitisch neutral wie auch unparteiisch. Die Mitarbeiter von FactCheck Deutschland recherchieren mit kritischer Distanz in alle politischen Richtungen ohne einer davon den Vorzug zu geben. Wir halten dies für eine unabdingbare Voraussetzung unserer Arbeit.
FactCheck Deutschland verfolgt daher auch keinerlei politische Absichten im engeren Wortsinn, sondern fühlt sich allein der Information und Aufklärung der Bürger im demokratischen Gemeinwesen verpflichtet.
Die Mitarbeiter von FactCheck Deutschland verpflichten sich zur Einhaltung der publizistischen Richtlinien wie sie im Pressekodex des Deutschen Presserats aufgeführt sind.
Trotz sorgfältiger Recherche sind Fehler nicht immer auszuschließen. FactCheck Deutschland wird bei Feststellung von inkorrekten Angaben diese umgehend berichtigen.
FactCheck Deutschland ist nicht-kommerziell und schaltet auch keine kommerzielle Werbung auf der Seite. FactCheck Deutschland wird derzeit noch ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert. Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich bei Frank Hansen, der diese Seite mit einer großzügigen Spende ermöglicht hat, weil er wie wir an den Wert einer offenen politischen Diskussion und Kommunikation in unserer Demokratie glaubt.
Sehr zu danken haben wir den amerikanischen Kollegen von FactCheck.org, insbesondere Brooks Jackson, der mit seiner großartigen Arbeit während des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes uns zu diesem Projekt nicht nur inspiriert, sondern die Meßlatte auch ziemlich hochgelegt hat. Thank you once again, FactCheck.org!
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